Für alkoholkranke Menschen, die sich Hilfe gesucht haben und nun ohne Alkohol leben,  ist es sehr wichtig, sich der Gefahren für einen Rückfall bewusst zu sein. Das Wort Risikominimierung hat hier eine sehr wichtige Rolle. Auch wenn es oft heißt, ein Rückfall gehört zu der Alkoholkrankheit dazu, sollte jeder trockene Alkoholiker alles dafür tun, um Risiken zu einen Rückfall in den Alkoholkonsum zu vermeiden.

Ein Rückfall kommt meist nicht von alleine, weil man dann aus Versehen wieder etwas getrunken hat. Ein Rückfall beginnt meist schon weit aus früher in den Gedanken. Um einen Rückfall vorzubeugen, kann man verschiedene Dinge in seinem Leben verändern, auch wenn es keine hundertprozentige Garantie gibt. Dazu zählt die körperliche- und geistige Distanz zum Alkohol und auch zu alkoholkonsumierenden Menschen. Das eigene Leben hat sich meist nach der Möglichkeit des Alkoholkonsums gerichtet, was auch Freizeitaktivitäten und Freunde einschließt.

Diese Lebensgewohnheiten gilt es nun zu verändern und sich ein alkoholfreies Umfeld aufzubauen. Neben einer natürlich alkoholfreien Wohnung, damit man nicht in Versuchung kommt und ein sicheres Zuhause hat, gehören auch neue Freunde dazu. Diese kann man in Selbsthilfegruppen finden oder auch an Orten, wo es nicht zur Selbstverständlichkeit gehört, dass immer Alkohol getrunken wird. Jeder Kompromiss, kann zu einen Risiko werden, wenn es einen mal nicht so gut geht. Kompromisse bedeuten einen Mittelweg, aber wenn man dauerhaft nüchtern leben möchte, muss man seine eigene Nüchternheit an erster Stelle setzen.